Anfang Mai 2026 waren wir auf Malta, um Gründer, Investoren und Technologieunternehmen aus der internationalen Start-up-Szene zu treffen. Beim EU-Startups Summit haben wir Invelogy und unsere Vision einer autonomen, robotergestützten Objektüberwachung vorgestellt.
Für uns war die Veranstaltung eine Gelegenheit, den Blick über den Entwicklungsalltag hinaus zu richten: Wie wird unsere Technologie außerhalb unseres Teams wahrgenommen? Welche Fragen stellen potenzielle Kunden? Und worauf kommt es an, wenn aus einer technischen Lösung ein tragfähiges Geschäftsmodell werden soll?
Warum wir nach Malta gereist sind
Einen leistungsfähigen Roboter zu entwickeln, ist anspruchsvoll. Seinen Nutzen einem Menschen zu erklären, der ihn zum ersten Mal sieht, ist eine ganz andere Aufgabe.
Auf dem EU-Startups Summit konnten wir uns mit Menschen aus unterschiedlichen Märkten über Automatisierung, physische Sicherheit und die Skalierung technologieintensiver Produkte austauschen. Solche Gespräche helfen uns, eigene Annahmen zu hinterfragen und unser Angebot verständlicher zu formulieren.
Zugleich wollten wir zeigen, dass auch in Košice in der Slowakei zukunftsorientierte Robotik entwickelt wird – mit Anwendungsmöglichkeiten weit über den heimischen Markt hinaus.
Robotergestützte Sicherheit greifbar machen

Mit Invelogy Patrol entwickeln wir ein System, das Sicherheitsaufgaben auf Industrie- und Logistikgeländen sowie in anderen regelmäßig zu überwachenden Bereichen unterstützen soll. Dabei verbinden wir mobile Roboterplattformen mit Sensorik, autonomer Navigation und KI-gestützter Auswertung.
Auf Malta haben wir das Projekt in persönlichen Gesprächen sowie anhand von Bildschirmpräsentationen und Informationsmaterial vorgestellt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Roboter künftig festgelegte Kontrollrouten abfahren, Umgebungsdaten erfassen und Sicherheitsteams auf relevante Ereignisse aufmerksam machen können.
Entscheidend ist für uns das Zusammenspiel von Mensch und Technik: Wiederkehrende Kontrollaufgaben lassen sich teilweise automatisieren. Die Bewertung komplexer Situationen und Entscheidungen über notwendige Maßnahmen bleiben jedoch unter menschlicher Verantwortung.
Nicht nur ein Roboter, sondern eine praxistaugliche Dienstleistung
In der Robotik dreht sich vieles um LiDAR, Kameras, Akkulaufzeiten und Algorithmen. Für Unternehmen zählt jedoch vor allem der praktische Nutzen: Welche Bereiche kann das System kontrollieren? Wie lässt es sich in bestehende Abläufe integrieren? Und wie unterstützt es die Reaktion auf Vorfälle?
Deshalb verstehen wir Invelogy nicht nur als Entwicklungsprojekt für Roboter. Wir arbeiten an einer Lösung, in der Hardware, Software, künstliche Intelligenz und menschliche Überwachung zusammenwirken, um autonome Kontrollgänge im betrieblichen Alltag nutzbar zu machen.
Internationale Veranstaltungen machen zugleich deutlich: Gute Technik allein genügt nicht. Ebenso wichtig sind ein nachvollziehbares Geschäftsmodell, klare Kommunikation und belastbare Ergebnisse aus Praxistests.
Wertvoller Austausch statt großer Versprechen
Besonders wichtig waren für uns die persönlichen Begegnungen. Wir konnten uns mit Gründern und weiteren Akteuren der Start-up-Szene austauschen, neue Projekte kennenlernen und über gemeinsame Herausforderungen wie Produktentwicklung, Finanzierung und Markteintritt sprechen.
Nicht jedes Gespräch führt unmittelbar zu einer Partnerschaft oder Investition. Es liefert aber neue Blickwinkel, ehrliches Feedback und Kontakte, aus denen sich später weitere Gespräche entwickeln können.
Aus Košice auf die internationale Bühne
Langfristig möchten wir dazu beitragen, dass autonome Sicherheitsroboter zu einem praxistauglichen Bestandteil moderner Objektsicherheit werden. Unser Schwerpunkt liegt derzeit auf Unternehmen und Industrieanlagen, in denen regelmäßige Kontrollgänge und die Überwachung weitläufiger Bereiche einen konkreten Bedarf abdecken.
Der EU-Startups Summit war für uns ein weiterer Schritt, Invelogy einem internationalen Publikum vorzustellen. Wir nehmen wertvolle Eindrücke mit und arbeiten weiter daran, unsere Systeme zu testen, zu verbessern und auf die Anforderungen künftiger Kunden auszurichten.
Vielen Dank an alle, mit denen wir uns auf Malta austauschen konnten. Wenn Sie den Einsatz autonomer Sicherheitsroboter auf Ihrem Gelände prüfen, sprechen wir gerne mit Ihnen über mögliche Anwendungsfälle.







