Drei Minuten für den Pitch, vier Minuten für Fragen – und zahlreiche Denkanstöße für unsere nächsten Schritte. So lief die zweite Runde von Startup Connect ab, einem Programm des Innovationszentrums der Region Košice (ICKK). Ende April 2026 hatten wir erneut die Gelegenheit, unser Robotikprojekt nicht nur aus technischer, sondern auch aus unternehmerischer Sicht auf den Prüfstand zu stellen.
Nachdem Invelogy zu den sieben Finalisten des Programms gewählt worden war, konnten wir die Fortschritte bei Invelogy Patrol vorstellen: unserem Ansatz für autonome Sicherheitslösungen, bei dem mobile Roboter, Sensorik und KI-gestützte Software zusammenspielen.
Drei Minuten Pitch. Vier Minuten Fragerunde.

Wer sein Vorhaben in nur drei Minuten präsentieren muss, kann nicht jedes technische Detail erklären. Entscheidend ist, das Problem klar zu benennen, die eigene Lösung verständlich darzustellen und ihren Nutzen auf den Punkt zu bringen.
In der anschließenden vierminütigen Fragerunde zeigt sich, wie überzeugend das Konzept auch jenseits der vorbereiteten Folien ist. Gerade diese Verbindung aus kurzer Präsentation und direktem Feedback machte die zweite Runde für uns besonders wertvoll.
Sie hilft uns, klarer zu unterscheiden, was technisch beeindruckend ist – und was für Kunden tatsächlich einen Unterschied macht.
Vom Robotikprototyp zum konkreten Kundennutzen
Bei Invelogy entwickeln wir autonome robotische Sicherheitslösungen für Industrieareale, Betriebsstandorte und weitere Objekte, an denen regelmäßige Kontrollgänge notwendig sind. Dabei geht es um mehr als eine Kamera auf vier Beinen: Der Roboter soll Teil eines Gesamtsystems sein, das Bereiche überwacht, relevante Ereignisse erkennt und Sicherheitskräften Informationen für weitere Entscheidungen bereitstellt.
Die technische Entwicklung bleibt unser Fundament. Autonome Navigation, Sensorik, Softwareintegration und ein zuverlässiger Betrieb sind unverzichtbar. Für potenzielle Kunden müssen wir aber auch andere Fragen beantworten können: Welches Problem löst der Roboter? Wie fügt er sich in bestehende Sicherheitsabläufe ein? Und welchen konkreten Mehrwert bietet er im täglichen Einsatz?
Startup Connect hilft uns, genau diese Fragen präziser zu beantworten. Denn ein marktfähiges Produkt entsteht nicht allein im Labor. Es braucht Rückmeldungen von den Menschen, die es später einsetzen oder über seine Anschaffung entscheiden.
Feedback, das unsere Perspektive verändert
Aus der zweiten Runde nahmen wir konkrete Anregungen mit – sowohl für das Produkt als auch für unsere Kommunikation. Bei der Entwicklung komplexer Technologien liegt der Fokus schnell auf Leistungsdaten und neuen Funktionen. Viel schwieriger ist es, ihren praktischen Nutzen kurz und verständlich zu erklären.
Deshalb betrachten wir Mentoring, kritische Nachfragen und Gespräche mit den Programmpartnern als Teil unserer Produktentwicklung. Sie helfen uns, Prioritäten besser zu setzen, unser Geschäftsmodell zu hinterfragen und uns gezielter auf Gespräche mit Kunden und Investoren vorzubereiten.
Eine gute Frage kann ebenso wertvoll sein wie eine gelungene technische Demonstration.
Nächster Schwerpunkt: Tests bei einem Pilotkunden
Parallel zur zweiten Programmphase arbeiteten wir daran, die Tests bei einem Pilotkunden abzuschließen. Erkenntnisse aus realen Einsatzumgebungen sind für die Weiterentwicklung von Invelogy Patrol besonders wichtig.
Erst im praktischen Umfeld zeigt sich, was Präsentationen und Labortests nur begrenzt abbilden können: Wie bewegt sich der Roboter auf einem konkreten Gelände? Was erfordert ein verlässlicher Betrieb? Und wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen autonomem System und menschlichem Bedienpersonal?
Unser Ziel ist es, aus der Technologie Schritt für Schritt eine Dienstleistung mit klar definiertem Einsatzgebiet und messbarem Nutzen zu entwickeln. Über Ergebnisse der Pilottests werden wir auf Grundlage tatsächlich überprüfter Daten berichten.
Ein weiterer Schritt auf unserem Weg
Die zweite Runde von Startup Connect hat uns erneut gezeigt: Ein Robotikunternehmen aufzubauen bedeutet weit mehr, als Roboter zu entwickeln. Ebenso wichtig sind die Bereitschaft zuzuhören, eine verständliche Kommunikation und die konsequente Umsetzung von Feedback.
Wir danken dem ICKK und den Partnern von Startup Connect für die Möglichkeit, unser Projekt vorzustellen, offen zu diskutieren und wertvolle Rückmeldungen zu erhalten. Für die nächsten Schritte nehmen wir neue Perspektiven und klarere Prioritäten mit.




