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· 5 Min. Lesezeit

Invelogy auf der SUZ 2025: Wie Robotik, KI und Automatisierung die industrielle Instandhaltung verändern

Invelogy präsentierte auf der SUZ 2025 einen autonomen vierbeinigen Roboter. So verändern Robotik, KI und Automatisierung die industrielle Instandhaltung.

Invelogy at SUZ 2025: how robotics, AI and automation are shaping the future of industrial maintenance

Wie werden Inspektionen und Instandhaltungsprozesse in der Industrie künftig aussehen? Mit dieser Frage beschäftigten wir uns auf der Konferenz SUZ – Digitalisierung und moderne Methoden in der Instandhaltung, die am 3. Dezember 2025 im Hotel Senec in der Slowakei stattfand.

Invelogy war mit einem autonomen vierbeinigen Roboter vor Ort. Fachleute aus Industrie, Instandhaltung und Automatisierung konnten sich so unmittelbar ein Bild von unserer Technologie machen.

Für uns bot die Konferenz eine wertvolle Gelegenheit, über konkrete Einsatzmöglichkeiten der Robotik zu sprechen, Rückmeldungen aus der Praxis zu erhalten und unsere Vision intelligenter, automatisierter Industrieprozesse vorzustellen.

Invelogy auf der SUZ 2025 – ein kurzer Clip von der Konferenz

Die industrielle Instandhaltung befindet sich im Wandel

Bei der Instandhaltung geht es längst nicht mehr ausschließlich um regelmäßige Kontrollen und die Behebung von Störungen. Immer mehr Industrieunternehmen setzen auf digitale Lösungen, Automatisierung und vorausschauende Verfahren, um mögliche Probleme zu erkennen, bevor größere Ausfälle entstehen.

Genau diese Entwicklungen standen im Mittelpunkt der Konferenz der Slowakischen Gesellschaft für Instandhaltung (SUZ).

Diskutiert wurden unter anderem folgende Themen:

  • Digitalisierte Instandhaltungsprozesse – effizienteres Anlagenmanagement und eine bessere Nutzung von Betriebsdaten.
  • Inspektionen mit Robotern und Drohnen – automatisierte Datenerfassung, ohne dass Mitarbeitende jeden Kontrollpunkt persönlich aufsuchen müssen.
  • 3D-Druck von Ersatzteilen – neue Möglichkeiten für eine schnelle Fertigung und eine geringere Abhängigkeit von langen Lieferketten.
  • Moderne EAM-Systeme (Enterprise Asset Management) – intelligente Verwaltung von Anlagen und gezielte Planung der Instandhaltung.
  • Künstliche Intelligenz – Datenanalyse, Anlagendiagnostik und frühzeitige Erkennung von Auffälligkeiten.
  • Sicherheit und Energieeffizienz – technische Lösungen zur Optimierung industrieller Betriebsabläufe.

Das gemeinsame Ziel: mehr Effizienz, höhere Betriebssicherheit und eine bessere Verfügbarkeit industrieller Anlagen.

Autonome Roboter als Teil einer intelligenten Instandhaltung

Ein zentrales Thema der SUZ 2025 war der Einsatz autonomer Systeme für wiederkehrende Inspektionen. Gerade hier sehen wir großes Potenzial für unsere Robotiklösungen.

Vierbeinige Roboter können dort eingesetzt werden, wo herkömmliche mobile Plattformen auf Rädern an ihre Grenzen stoßen. Durch ihre Bauweise können sie Unebenheiten überwinden, sich auf unterschiedlichen Untergründen bewegen und auch schwerer zugängliche Bereiche von Industrieanlagen erreichen.

In Verbindung mit autonomer Navigation, Kamerasystemen, Wärmebildtechnik und KI entsteht so die Grundlage für eine neue Generation industrieller Inspektionen.

Invelogy-Messestand mit vierbeinigem Roboter auf der Konferenz zur industriellen Instandhaltung
Invelogy-Messestand mit vierbeinigem Roboter auf der Konferenz zur industriellen Instandhaltung

Wie können Roboter Instandhaltungsteams unterstützen?

Stellen wir uns ein weitläufiges Industriegelände vor, auf dem zahlreiche Maschinen und technische Einrichtungen regelmäßig überprüft werden müssen.

Heute übernehmen diese Aufgaben häufig Instandhaltungsmitarbeitende: Sie laufen Kontrollpunkte ab, dokumentieren ihre Beobachtungen und beurteilen mögliche Abweichungen.

Ein autonomer Roboter kann einen Teil dieser wiederkehrenden Tätigkeiten übernehmen. Auf vordefinierten Routen kann er regelmäßige Kontrollgänge ausführen, Bild- und Sensordaten erfassen und sie für eine anschließende Auswertung bereitstellen.

Je nach Sensorik und Softwareausstattung lassen sich solche Systeme beispielsweise einsetzen, um Temperaturauffälligkeiten zu erkennen, Anlagen visuell zu überwachen oder den technischen Zustand ausgewählter Betriebsbereiche zu dokumentieren.

Unser Ziel ist nicht, erfahrene Instandhaltungsfachkräfte zu ersetzen. Wir möchten ihnen Werkzeuge an die Hand geben, die Routineaufgaben reduzieren und mehr Zeit für fachliche Bewertungen und Entscheidungen schaffen.

Invelogy: Von der Roboterplattform zum intelligenten Gesamtsystem

Bei Invelogy konzentrieren wir uns nicht allein auf die Hardware. Wir entwickeln umfassende Robotiklösungen, die autonome Navigation, künstliche Intelligenz, Sensorik und Fernverwaltung miteinander verbinden.

Mit unserer eigenen Software ermöglichen wir Robotern, sich in ihrer Umgebung zu orientieren, geplante Missionen auszuführen und Daten zu erfassen – ohne dass sie ständig manuell gesteuert werden müssen.

Unsere technische Architektur basiert auf ROS 2 (Robot Operating System 2). Dieser offene Standard bietet uns eine flexible Grundlage, um unterschiedliche Roboterplattformen und Sensorsysteme zu integrieren.

Dadurch können wir unsere Technologie für verschiedene Anwendungsbereiche anpassen – von autonomen Sicherheitsrundgängen bis hin zu industriellen Inspektionen.

Die Möglichkeit, eine Roboterplattform für mehrere Aufgaben zu nutzen, ist aus unserer Sicht eine wichtige Voraussetzung für einen wirtschaftlich sinnvollen Robotereinsatz in der Industrie.

Der Austausch mit Fachleuten aus der Praxis ist entscheidend

Besonders wertvoll waren für uns die persönlichen Gespräche mit Menschen, die tagtäglich für den Betrieb und die Instandhaltung industrieller Anlagen verantwortlich sind.

An unserem Stand diskutierten wir darüber, wie autonome Roboter regelmäßige Kontrollen, die Überwachung technischer Einrichtungen und die Erfassung von Betriebsdaten unterstützen können.

Im Mittelpunkt standen dabei die tatsächlichen Anforderungen der Unternehmen: unterschiedliche Einsatzbedingungen, technische Grenzen und die Frage, wie sich Roboter sinnvoll in bestehende Prozesse integrieren lassen.

Diese Einblicke helfen uns, die Weiterentwicklung unserer Lösungen gezielt auszurichten.

Technologie schafft erst dann einen echten Mehrwert, wenn sie konkrete Probleme ihrer Anwender löst.

Das direkte Feedback zeigt uns, welche Funktionen im Alltag besonders wichtig sind und worauf wir uns bei den nächsten Entwicklungsschritten konzentrieren sollten.

Mehr Autonomie – der Mensch bleibt in der Verantwortung

Robotik und künstliche Intelligenz verändern schrittweise, wie Industrieunternehmen ihre Anlagen überwachen und instand halten.

Autonome Roboter können wiederkehrende Inspektionsaufgaben übernehmen, Betriebsdaten leichter verfügbar machen und die Notwendigkeit verringern, Personal in potenziell gefährliche Bereiche zu schicken.

Die fachliche Beurteilung des Anlagenzustands, Entscheidungen über Maßnahmen und die Verantwortung für den Betrieb bleiben jedoch bei den Menschen.

Wir sind überzeugt: Das Zusammenspiel von menschlicher Expertise, autonomen Robotern und künstlicher Intelligenz wird eine zentrale Rolle in der Instandhaltung der Zukunft spielen.

Vielen Dank an die SUZ-Community

Die Teilnahme an der Konferenz SUZ – Digitalisierung und moderne Methoden in der Instandhaltung brachte uns neue Kontakte, anregende Gespräche und wichtige Impulse für die Weiterentwicklung unserer Technologie.

Wir bedanken uns bei der Slowakischen Gesellschaft für Instandhaltung (SUZ) für die Organisation sowie bei allen, die unseren Stand besucht, Fragen zu unseren Robotiklösungen gestellt oder mit uns über die Zukunft der industriellen Automatisierung diskutiert haben.

Wir freuen uns auf weitere Begegnungen und darauf, das Potenzial praxistauglicher Robotik in der Industrie gemeinsam voranzubringen.

Bildergalerie: SUZ 2025

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