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· 3 Min. Lesezeit

DEEP Robotics M20 im Praxistest: Ein 70 cm hohes Hindernis überwinden

Wie meistert der DEEP Robotics M20 ein 70 cm hohes Hindernis? Sehen Sie den echten Praxistest von Invelogy und erfahren Sie, worauf es im Gelände ankommt.

DEEP Robotics M20 during a real-world mobility test. The footage shows the actual robot, not an AI-generated animation.

Was passiert, wenn ein mobiler Roboter auf ein Hindernis trifft, an dem eine herkömmliche Plattform auf Rädern nicht weiterkommt? Wir haben den DEEP Robotics M20 unter realen Bedingungen getestet – an einer rund 70 cm hohen Betonkante.

Die Aufnahmen sind weder eine Computersimulation noch ein KI-generiertes Video. Sie zeigen einen echten Test unserer Roboterplattform. Für uns bei Invelogy gehören solche Versuche zum Entwicklungsalltag: Nur im praktischen Einsatz lässt sich beurteilen, welche Möglichkeiten ein Robotersystem für Sicherheitsaufgaben und industrielle Anwendungen tatsächlich bietet.

Der Test: Eine etwa 70 cm hohe Betonkante

Für den Versuch wählten wir eine Betonkante zwischen zwei Ebenen eines Parkplatzes. Die Höhendifferenz betrug nach unseren Angaben ungefähr 70 cm. Der M20 näherte sich dem Hindernis, passte die Stellung seiner Beine an und gelangte auf die höher gelegene Fläche.

Dabei wird deutlich, worin sich ein Rad-Bein-Roboter von einem klassischen Fahrroboter unterscheidet. Entscheidend ist nicht allein die Antriebsleistung. Auch die koordinierte Bewegung der Beine, der Kontakt zum Untergrund und die Stabilität bei der Gewichtsverlagerung spielen eine zentrale Rolle.

Sehen Sie sich den Praxistest an:

DEEP Robotics M20 bei einem realen Mobilitätstest. Das Video zeigt echte Aufnahmen des Roboters.

Warum Geländegängigkeit in der Praxis zählt

Industriegelände, Logistikzentren und Außenanlagen sind selten vollkommen eben. Auf einer Kontrollroute können Bordsteine, Rampen, Stufen, unebene Flächen oder unerwartete Hindernisse auftreten.

Ein mobiler Roboter muss sich in solchen Umgebungen möglichst zuverlässig und berechenbar bewegen können. Geländegängigkeit ist deshalb kein reiner Showeffekt, sondern eine wichtige Voraussetzung für den praktischen Einsatz.

Die Fähigkeit, anspruchsvollere Strecken zu bewältigen, kann bei Kontrollgängen, der Dokumentation von Anlagenzuständen oder der Inspektion schwer erreichbarer Bereiche hilfreich sein. Daraus folgt allerdings nicht, dass sich jedes Hindernis überwinden lässt. Untergrund, Geometrie, Nutzlast und Betriebsbedingungen beeinflussen das Ergebnis.

Was den DEEP Robotics M20 auszeichnet

Der DEEP Robotics M20 ist eine Rad-Bein-Roboterplattform. Auf geeigneten Flächen kann er sich auf Rädern fortbewegen. Seine beweglichen Beine ermöglichen es ihm, sich an unebenes Gelände und anspruchsvollere Hindernisse anzupassen.

Für unsere Entwicklungsarbeit ist diese Kombination besonders interessant. Sie eröffnet die Möglichkeit, unterschiedliche Umgebungen mit derselben Robotikplattform zu erschließen, statt für jede Geländeart eine völlig andere Lösung einsetzen zu müssen.

Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig: Der Test zeigt die Fortbewegungsfähigkeiten des Roboters, nicht automatisch dessen Autonomie. Aus dem Video allein lässt sich weder ableiten, dass das Manöver vollständig ohne Bedienereingriff ablief, noch dass die Leistung unter sämtlichen Bedingungen reproduzierbar ist. Autonome Navigation, Hinderniserkennung und sichere Routenplanung müssen gesondert geprüft werden.

Vom Geländetest zur industriellen Anwendung

Bei Invelogy verbinden wir mobile Roboter, Sensorik und eigene Software zu anwendungsorientierten Systemen. Mit Invelogy Patrol entwickeln wir Lösungen für die robotergestützte Überwachung von Standorten und regelmäßige Sicherheitskontrollen.

Tests im Gelände helfen uns, die Stärken und Grenzen einer Plattform frühzeitig zu erkennen. Diese Erkenntnisse fließen unter anderem in die Auswahl geeigneter Einsatzorte, die Routenplanung und die Bewertung betrieblicher Sicherheitsanforderungen ein.

Ein erfolgreich bewältigtes 70-cm-Hindernis ist ein aussagekräftiges Ergebnis dieses einzelnen Versuchs – keine allgemeingültige Leistungszusage. Vor einem produktiven Einsatz müssen die gesamte Strecke, die Wiederholbarkeit der Bewegungen und die Sicherheit von Personen berücksichtigt werden.

Entwickeln, testen, verbessern

Robotik lässt sich nicht ausschließlich am Schreibtisch entwickeln. Reale Oberflächen, physische Hindernisse und beobachtbare Testergebnisse liefern Erkenntnisse, die technische Datenblätter allein nicht bieten können.

Deshalb erproben wir unsere Plattformen regelmäßig außerhalb der Werkstatt. Auch dieser Versuch mit dem DEEP Robotics M20 hat unserem Team wertvolle Erfahrungen für die weitere Entwicklung robotergestützter Sicherheits- und Inspektionslösungen geliefert.

Sie prüfen den Einsatz von Robotern für Kontrollgänge oder Inspektionen in Ihrem Unternehmen? Sprechen Sie mit Invelogy über die Anforderungen an Ihren Standort und mögliche Robotiklösungen.

Invelogy – Never stop inventing.

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